Lass dich nicht täuschen: Das sind die größten Mythen über E-Bike-Akkus.
Immer mehr Menschen fahren ein E-Bike, aber über Fahrradakkus kursieren noch immer allerlei Geschichten. Einige Tipps stammen aus der Zeit der alten Nickelakkus, andere sind schlicht Missverständnisse, die sich hartnäckig halten. Um es dir leichter zu machen, haben wir die häufigsten Mythen und die richtige Erklärung für dich zusammengestellt. So weißt du genau, wie du deinen Akku richtig nutzt, wie du die Lebensdauer verlängerst und wie du sicher unterwegs bist.
Was in diesem Blog zur Sprache kommt
- 1. Einen neuen Fahrradakku muss man beim ersten Mal komplett leerfahren und anschließend 12 Stunden lang aufladen.
- 2. Ein Akku muss immer vollständig leer sein, bevor man ihn auflädt.
- 3. Je öfter du lädst, desto schneller geht dein Akku kaputt.
- 4. Die Reichweite deines Fahrradakkus ist jeden Tag gleich.
- 5.Die Anzahl der Amperestunden (Ah) muss genauso immer übereinstimmen wie die Anzahl der Volt (V).
- 6. Ein schwererer Akku ist immer besser als ein leichterer Akku.
- 7. Alle Ladegeräte sind gleich.
- 8. In jedes Cortina E-Bike passen sowohl Phylion- als auch Bafang-Akkus.
Fazit
1. Einen neuen Fahrradakku muss man beim ersten Mal komplett leerfahren und anschließend 12 Stunden lang aufladen.
Viele Menschen glauben noch immer, dass man einen neuen E-Bike-Akku beim ersten Mal komplett leerfahren und anschließend ganze 12 Stunden lang aufladen muss. Das stimmt jedoch nicht, denn dieser hartnäckige Ratschlag stammt aus der Zeit der alten Nickelakkus, die einen „Memory-Effekt“ hatten. Moderne Lithium-Ionen-Akkus funktionieren völlig anders: Sie besitzen keinen Memory-Effekt und müssen daher weder erst leergefahren noch extrem lange geladen werden. Beim ersten Gebrauch genügt es, den Akku ganz normal vollständig aufzuladen, bis das Ladegerät anzeigt, dass er voll ist – das ist einfacher, schonender für die Zellen und trägt zu einer längeren Lebensdauer des Akkus bei.
3. Je öfter du lädst, desto schneller geht dein Akku kaputt.
Viele Menschen denken, dass ein Akku schneller kaputtgeht, wenn man ihn häufig auflädt, aber das stimmt so nicht. Ein Akku zählt erst dann wirklich einen vollständigen „Ladezyklus“, wenn er von komplett leer auf ganz voll geladen wird. Und das Gute ist: häufiges Teilaufladen ist sogar besser, als zu warten, bis der Akku fast leer ist. Du kannst deinen Akku also ohne Bedenken öfter an das Ladegerät hängen – genau das tut ihm sogar gut.
Möchtest du mehr darüber erfahren, wie du deinen Fahrradakku am besten aufladen kannst? Dann lies unseren Blog, in dem alles steht, was du über das Laden deines E-Bike-Akkus wissen möchtest!
4. Die Reichweite deines E-Bike-Akkus ist jeden Tag gleich.
Manche Leute denken, dass die Reichweite ihres E-Bikes jeden Tag genau gleich ist, aber das stimmt nicht. Die Reichweite – auch Aktionsradius genannt – verändert sich ständig, weil viele Faktoren beeinflussen, wie viele Kilometer du fahren kannst. Dazu gehören die Außentemperatur, der Luftdruck in deinen Reifen, wie stark du trittst, ob du Rücken- oder Gegenwind hast, ob es bergauf geht und sogar dein eigenes Gewicht und das Gewicht des Fahrrads. Es ist also völlig normal, dass du an manchen Tagen weiter kommst als an anderen.
Möchtest du mehr Informationen über die Reichweite eines E-Bike-Akkus? Dann lies hier unseren Blog über die Akkureichweite!
5. Die Anzahl der Amperestunden (Ah) muss genauso immer übereinstimmen wie die Anzahl der Volt (V).
6. Ein schwererer Akku ist immer besser als ein leichterer Akku.
Manche Menschen denken, dass ein schwererer Akku automatisch besser oder leistungsstärker ist, aber das ist ein Missverständnis. Das Gewicht eines Akkus sagt nämlich überhaupt nichts über die Qualität oder die Leistung aus. Ein leichterer Akku kann genauso gut sein wie ein schwererer – manchmal sogar besser. Entscheidend sind die Qualität der Zellen und das intelligente Batteriemanagementsystem (BMS), das den Akku schützt und steuert. Es ist also viel wichtiger, auf die Technik zu achten als auf die Anzahl der Kilos.
7. Alle Ladegeräte sind gleich.
Manche Menschen denken, dass alle Ladegeräte gleich sind und man daher einfach jedes beliebige verwenden kann, aber das stimmt nicht. Ein Ladegerät muss genau zum Akku und zum BMS passen – dem System, das den Akku schützt. Ein falsches Ladegerät kann eine falsche Spannung liefern, wodurch die Zellen überladen oder sogar beschädigt werden können. Das schadet nicht nur der Lebensdauer deines Akkus, sondern kann auch gefährlich sein. Verwende daher immer das richtige, passende Ladegerät für deinen spezifischen Akku.
8. In jedes Cortina E-Bike passen sowohl Phylion- als auch Bafang-Akkus.
Manche Menschen denken, dass man in jedes Cortina E-Bike sowohl einen Phylion- als auch einen Bafang-Akku einsetzen kann, aber das stimmt nicht. Zwar gibt es Cortina-Modelle mit unterschiedlichen Akkutypen, doch jedes Modell ist für ein bestimmtes System konstruiert. Ein Fahrrad, das mit Phylion läuft, kann keinen Bafang-Akku verwenden – und umgekehrt. Der Akkutyp muss immer zum Antriebssystem, zum Anschluss und zur Elektronik deines spezifischen E-Bikes passen. Ein Wechseln zwischen den Marken ist daher nicht möglich.
Fazit
Durch all die Mythen und alten Ratschläge kann es manchmal schwierig sein zu wissen, wie man einen E-Bike-Akku wirklich richtig benutzt. Zum Glück ist es ganz einfach: Moderne Akkus sind intelligent, leistungsstark und deutlich wartungsfreundlicher als früher. Wenn du sie richtig auflädst, das passende Ladegerät verwendest und den Akku wählst, der zu deinem E-Bike-System passt, holst du mehr Kilometer aus jeder Fahrt heraus und dein Akku bleibt länger in Topform. Hoffentlich hilft dir dieser Blog dabei, mit einem guten Gefühl loszufahren und jede Radtour noch mehr zu genießen. Solltest du dennoch Fragen haben, kannst du dich jederzeit an unseren Kundenservice wenden.





